From Brisbane to Cairns and Beyond

Meine Australienreise neigt sich nun langsam dem Ende zu. In nicht mal mehr zwei Wochen bin ich wieder zuhause in Good Old Germany. Einerseits freue ich mich schon so richtig auf meine Familie und meine Freunde in Deutschland, aber natuerlich ist es auch nicht leicht, meine Freunde hier unten, die Sonne und das Meer hinter mir zu lassen....aber was ging so up in der Zwischenzeit ?

Von Brisbane gehts also weiter nach Norden. Der erste Halt ist Bribie Island, wo wir bei Steve, den wir in Windsor kennen gelernt haben, unterkommen. Wir verbringen dort zwei Tage mit in der Sonne sitzen und Angeln. Immer wieder werfen wir den Haken ins Wasser, aber nichts will anbeissen. Schliesslich geben wir auf, lassen den Haken schwimmen, stecken die Angeln in die Halterungen am Ufer und gehen ins Haus. Friede geht spaerter nochmal raus um zu checken, ob vielleicht etwas angebissen hat und in dem Moment gibt es einen Schlag und ein Fisch zieht die Gesamte Halterung (Betonklotz) ins Wasser... Leider ist er uns trotzdem entwischt.


Ein kurzer Stop in Noosa und weiter nach Rainbow Beach. Wir haben dort eine Tour auf Fraser Island gebucht. Leider die einzige Moeglichkeit auf die Insel zu kommen, wenn man kein 4WD hat. Fraser Island ist die groesste Sandinsel der Erde und bietet wunderschoene Suesswasserseen und Straende. Zwei dieser Seen sind so unglaublich klar, dass man es ueberhaupt nicht glauben kann. Ich habe noch nie einen so klaren See irgendwo sonst gesehen. Auf der Insel gibt es auch eine ganze Reihe von Dingos, die kaum schaeu vor dem Menschen haben (Wir haben uns dann Nachts den Spass gemacht um die Zelte zu kriechen und die Maedels aus-zu-freaken). Auch wenn die Insel zehr schoen war, war es doch sehr touristisch mit einer grossen Gruppe zu reisen und irgendwie nicht so mein Ding.
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Von Fraser gehts weiter den Bruce Highway nach Norden. Uns ergreift ein unglaubliches Freiheitsgefuehl. Endlich wieder in unserem gliebten 'Schuehle" unterwegs, die Sonnenbrillen auf und unsere Musik cranked up. Wir campen so oft es geht wild (auch mal direkt neben nem Campingplatz :-)). Es geht immer weiter nach Norden. Es wird immer waermer und tropischer. Einen weiteren Stop machen wir im Eugella NP. Wir baden in den Wasserfaellen der Finch Hatton Gorge und erblicken doch tatsaechlich eines der Schnabeltiere.
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Schliesslich kommen wir nach Airlie Beach, wo uns das Backpackerboot Habibie erwartet. Drei Tage Segeln wir in den Whitsundy Islands. Paradiesische Inseln am suedlichen Ende des Great Barrier Reef. Weisse Straende, Schnorcheln und Haie angeln (hat zumindest fast geklappt).
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Dann die letzten 600 Kilometer bis Cairns. Friede und Janina fliegen weiter und fuer mich stellt sich die Frage: was nun ?
Entweder ich gebs mir und fahr eine 6000 Kilometer Runde durch das Outback oder ich bleibe in Cairns und versuche auf einem Tauchboot zu arbeiten. Ich entscheide mich fuer letzteres und mache den "open water" Tauchkurs. Gluecklicherweise finde ich auch eine Stelle als Volunteer-Hostie auf einem der Boote. Bevor die Arbeit losgeht habe ich noch 10 Tage zeit die Gegend zu erkunden. Fahre mit zwei Maedels, einer Deutschen und einer Kanadierin nach Cape Tribulation. Dort geht der Regenwald direkt bis ans Meer. Palmen, viel zu viele Kokusnuesse (nach dreien an einem tag gehts einem nicht so gut...) und eine Wanderung auf den naechsten Berg durch den Regen und den Regenwald. Wir treffen einen Aboriginie, der uns viel von seiner Geschichte erzaehlt. Sitzen gespannt am Strand und lauschen seinen Worten und stellen Fragen.
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Ich versuche in den naechsten Tagen mehr Kontakte mit den Aborininies zu knuepfen, was sich als schwieriger herausstellt, als ich dachte. Schliesslich habe ich doch jemanden gefunden, mit dem ich reden konnte und ich durfte sogar ein paar Fotos schiessen.
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Ich habe noch fuenf Tage bis die Arbeit auf dem Boot losgeht und ich entschliesse mich einfach mal nach Westen zu fahren, um zumindest einen Einfruck vom Outback zu bekommen. Ich fahre ca. 600 Kilometer. Die Strasse ist hauptsaechlich einspurig, das bedeutet, dass man immer an den Rand fahern muss, wenn ein anderes Auto entgegen kommt. Die Anzahl der Autos wird immer weniger und bald donnern fast nur noch die beruehmten Roadtrains an einem vorbei. Oft haben sie vier Anhaenger und praktisch keine Moeglichkeit schnell anzuhalten. Da hat das arme kangaroo keine Chance.

Ich kann die weite der Landschaft nur erahnen und mein Blick wandert von einer Strassenseite zur anderen, um einen Huegel zu finden, von dem ich auf das Land um mich herum blicken kann. Schliesslich finde ich mehrere Stellen, von dem ich einen Sagenhaften Ausblick habe.
Einen dieser Huegel besteige ich mehrere Male, um Time-lapse Aufnahmen zu machen.
Ich sitze auf dem Huegel mitten im Nirgendwo. Kein Mensch weit und breit. Nur meine Kamera und ich. Mein Blick schweift ueber das Land. Die Sonne geht soeben unter. Es ist total magisch. Das Land ist noch warm von der Hitze des Tages, aber es streicht ein angenehmer Wind ueber die Huegelkuppe und laesst das goldene Grass rascheln. Die letzten Voegel singen ihr Abendlied und ich sitze hier hoch oben auf einem flachen Stein und geniesse die Aussicht auf die Unendlichkeit. Meile um Meile einer flachen Buschlandschaft erstreckt sich bis zum Horizont. Ein Gefuehl von Freiheit ergibt mich. Es gibt noch Orte, wo man meilenweit sehen kann ohne Haeuser oder eine Stadt zu erblicken. Es ist mittlerweile total still, ausser den Grillen. Alle Stunde sehe ich einen Roadtrain auf der Strasse weit unter mir. Die Sonne ist nun untergegangen und das Rot am Horizont geht ins Blau ueber. Hoch am Himmel sehe ich die ersten Sterne und das Kreuz des Suedens. Langsam verdraengt das Mondlicht den letzten Schimmer des Tages. Ich baue das Stativ auf und starte die Kamera. Alle 25 Sekunden macht es klick. Es wird eine lange Nacht. Ich werde versuchen die Sterne in einem Timelapse einzufangen. Habe Essen und ein Buch dabei. Der Mond ist so hell, dass ich ohne Taschenlampe lesen kann. Ich geniesse die Einsamkeit und haue megas fett rein :-).
Eine der coolsten Erfahrunge so far.
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Auf dem Boot arbeite ich mit einer anderen Deutschen zusammen. Joy ist richtig lustig drauf und so geht die Arbeit schnell rum. Dennoch gibt es relativ viel zu tun (bzw. wenn man vier Tauchgaenge am Tag macht...).
Morgens um 5:30 raus zum morgen-Tauchgang...Abspuehlen...Tauchen...Betten machen...Tauchen...Abspuehlen...Nachttauchgang...um 11 Uhr ins Bett usw. )
Die Unterwasserwelt ist gigantisch. Seaturtles, Haie, Lionfish etc.
Unglaublich viel Leben nur ein paar Merter unter der Wasseroberflaeche. Es gibt winzige Fische, die sich in den Korallen verstecken, grosse Parrot Fish und total komisch aussehende Trompet Fish. Die Bilder, die ich gemacht habe sehen im Vergleich zur Wirklichkeit echt mager aus.
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Bei einem Tauchgang hat es eine ziemliche Stroemung. Wir gehen auf zehn Meter und lassen uns einfach am Riff entlang treiben und geniessen den Anblick.
Nachts bekommt das Riff eine ganz andere Stimmung. Die kleinen Fische, die man tagsueber sieht verstecken sich in den Nieschen und Korallen des Riffs um nicht gefressen zu werden. Wir sehen die Umrisse der Felsen im Mondlicht. In der Nacht gehoert das Riff den Haien und den Giant Traveli. Diese ca. ein Meter grossen Fische schiessen hin und her auf der Suche nach einem unachtsamen Beutefischen. Sie haben gelernt im Licht der Taschenlampe zu jagen und wenn man den Strahl ein bisschen zu lang auf einen kleinen, suessen Fisch haelt, dann ist kommen sie angeschossen und ....flutsch, das wars dann.
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In den Pausen sitzten wir auf dem Sonnendeck und geniessen die Sonne, das blaue Wasser, frische Fruechte und einfach nur nichts zu tun.
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Zurueck in Cairns bin ich erstmal mega fertig..."schlafen !"...bin aber dennoch von Hostel zu Hostel, um Zettel aufzuhaengen, auf denen steht, dass ich jemanden such, der mit mir nach Brisbane fahren will. Hab dann auch jemanden gefunden. Sean aus Kananda (Kurz nachdem wir losgefahren sind bekomm ich natuerlich Anrufe von einem Maedel nach dem anderen...naja) Zusammen gings zurueck in die "Heimat"mit Stop in Mission Beach (Campen direkt am Paradis-Strand), Blackdown Tablelands NP und Rockhampton.
From Brisbane to Cairns and back


Jetzt bin ich wieder bei der Familie Wright, geniesse mein Bett und huepfe mit Rueben auf dem Trampolin !











road trippin with my favourite supplies

Seit dem 17. April bin ich nun in Australien unterwegs. Nach 1000 Kilometer und 12 Stunden Autofahrt kam ich in Sydney an. Dort befinden sich auch im Moment eine Freundin aus Stuttgart, die mich durch die Stadt gefuehrt hat und mir (fast) alle Sehenswuerdigkeiten gezeigt hat. Am 20. kam dann der Friede und die Janina aus Neuseeland an und wir sind zusammen nochmal in die City gezogen.
Von Sydney gings in die Blue Mountains. Ein riesiger wunderschoener canyon. Die Klippen stuerzen hundert Meter senkrecht in die Tiefe. Unter uns befindet sich der Regenwald.
Wir geniessen eine Wanderung entlang den Klippen und vorbei an vielen Wasserfaellen.
From Trip with Friede & Janina

Von den Blauen Bergen kommen wir... nach Windsor. Dort suchen wir ewig nach einem Schlafplatz. Nach ewigem rum-suchen laufen wir desperately in ein Pup und werden gleich mal auf ein paar Bier eingeladen. Ein Speed-Boat-Racing-Team hat mal eben beschlossen uns den Abend zu schmeissen. Wir sind dann auch relativ schnell als "the german backpackers" bekannt und singen mehr oder weniger freiwillig Karaoke. Schliesslich bekommen wir einen Schlafplatz bei dem Speed-Boat-Piloten in einem riesigen Truck mit vier Betten usw.

Von Windsor fahren wir eine gewundene Strasse bis nach Singleton, eine Stadt mitten im Hunter-Valley. Wir sind auf der Suche nach den bekannten Winyards in der Region. Natuerlich hat schon alles geschlossen als wir endlich ankommen. Doch der Abend endet unter dem wunderschoenen Sternenhimmel Australiens mit einem schoenen Lagerfeuer.
From Trip with Friede & Janina

Nach einem kostenlosen Bueffet mit einer kleinen Gemeinde (eine kleine Feier am Anzac-Day) genossen wir am naechsten Tag dann fuenf verschiedene Weinproben !
In unserer "Ausnuechterungspause" fanden wir ein verletztes Wombat, dass (wie wir spaeter erfuhren, von Wildlife Rescue ) einen gebrochenen Ruecken hatte und eingeschaefert wurde.

Und schon gings weiter Richtung Glouster. Wir fahren eine Strasse mit zum Teil ueber einem Meter grossen Schlagloechern...wahhh...mit unserem kleinen uberladenen Auto schon etwas spannender...verbringen eine weitere Nacht unter den Sternen und fahren auf den Mountain-Top National park. 90 Kilometer Dirtroad und 1500 Hohenmeter. Doch unser Auto haellt durch und wir sehen auf dem Mountain-Tops-Plataeu unsere ersten Wallabis. Die zwei haben kaum Angst vor uns und huepfen um uns herum.

Ueber den Waterfall Way dann weiter nach Coffs Habour - mit ner kleinen Jetti-Spring-Session. Yamba- mit ner Surf-Session und Bayron Bay.
From Trip with Friede & Janina

Von dort gings an die Gold Coast wo ich die Elaine (Eine Studien-Kollegin) getroffen habe und schliesslich zu meiner Gastfamilie nach Chambers Flat. Wo wir heute den 70. von Daves Mutter feiern. Von hier aus gehts weiter nach Norden.....

Trip to Cairns

Last wednesday Dave and I flew to Townsville and Cairns to interview several people for Queensland Health. On Friday Jen and Reuben joined us in Cairns and we drove up to Port Douglas, a small town further north. The further we drove the less populated it got and we ended up on a small road winding its way along the shore of the turqouise water.
Being so close to the equator, the climate is absolutely tropical. With coconut-plams along the beach and crocodiles in the water. On Saturday we went on a day trip to the tropical rainforest and enjoied the beautiful nature (and the humidity...).
The next day Dave and Jen took me on a boat trip to a tiny island, to snorkel on the great Barrier Reaf. Unfortunately the visibility wasn't great because of the floodings in northern Queensland, but we were able to see several sea-turtels which was absolutely amazing. Back in Port Douglas I took the chance to experience the moon rising over the pacific ocean. On the last day of our trip we went to see the Burron Falls. massive waterfalls in the rainforest.
Enouygh writing for today....I'll try to get some shots of Kangaroos in the light of the setting sun......(back again...no Kangaroos)

Tour mit Flow

Am Donnerstag vor zwei Wochen kam mich der Flow aus Stuttgart besuchen. Er faengt jezt in Auckland sein Auslandssemester an und war sozusagen auf der Durchreise. In den ersten Tagen war Regen angesagt. Aber was gibt es besseres als in den Regenwald zu gehen, wenn es regent ? Also sind wir 2 Stunden in der Badehose durch den Mt Tamborine NP gestapft (unter anderem durch einen Fluss, in dem der Flo fast auf ne Schlange oder nen Aal gedappt waere). Als wir dann zurueck kamen und uns die ganzen Blutegel von den Fuessen gezupft haben, bemerken wir auch die Kleinigkeit, dass unser kleines Auto fuer unvorhergesehne Zeit wohl stehen bleibt. Tja wie sagt man so schoen, bloed gelaufen, ich schaetze ich hab das Licht angelassen. Kein Muckser...also im Cafee um Hilfe gefragt.
Ergebnis: haben ein zweites Auto, aber kein Starterkabel. Also zur naechsten Tanke gerannt (zum Gleuck nur 2 km) und eins gekauft. Ein netter Ozzi hilft uns dann mit dem Kabel...kein Muckser, dafuer aber Rauch...Der Typ muss weiter ("You'll need to call blablabla because your Battery is broken)...also nochmal ins Cafee...ein anderer Ozzi hilft uns. Es schuettet wie aus Eimern. Nach 10 Sekunden sind unsere Waechselklamotten triefend nass. Immerhin die Batterie geht wohl noch. Eine der Sicherungen hats beim ersten Versuch durchgebrannt. Wir schaffen es die Sicherung zu ueberbruecken und koennen endlich wieder ins trockene Fahren.

Am Sonntag gings dann los nach Surfers Paradise. Ins "Cheers Backpackers" Hostel. Am naechsten Tag natuerlich Surfen. Wir schaffen es kaum gegen die Brandung nach "draussen" zu schwimmen. einzelne Brecher sind schon 2 1/2 Meter hoch. Von Surfers machen wir uns auf den Weg nach Noosa. Einem Ort im Nordern der Sunshine Coast. Auf dem Weg machen wir Stop bei den Glasshouse Mountains. Riesige Lava-ueberbleibsel, die aus dem Nichts emporragen. Von dort wollen wir eigentlich ne schoene Route weiter nach Norden nehmen, doch irgendwie verfahren wir uns und finden uns auf einer kleinen Strasse wieder. Die kleine Teerstrasse geht in eine Gravel Road ueber und dann schliesslich in einen 4 WD Track. "Soll mer weiter fahern oder nich?" "Ahh komm scheiss egal". Also fahren wir zu. Wir tasten uns langsam auf dem Weg voran und der kleine Honda macht seine Sache super (vielleicht auch, weil an manchen Stellen ein groesseres Auto einfach nicht weitergekommen waere). doch irgendwann wird die "Strasse" zu eng und wir muessen umdrehen und eine andere Abzweigung nehmen. Wir haben noch ne halbe Stunde bis es dunkel ist. Ansonsten halt im Wald pennen..schliesslich wird der Weg wieder breiter und wir kommen auf ne normale Strasse.

Das naechste Hostel von uns, in Coloundra, hat natuerlich geschlossen. Also zum Strand, um zu schauen, ob wir da irgendwo pennen koennen. Alles besiedelt. Also zureuck zum Hostel mit dem Ziel zwei huebsche Maedels zu finden, die uns in ihrem Zimmer pennen lassen. Anstelle der Maedels kommt eine Angestellter vom Hostel und ... laesst uns umsonst uebernachten !! Nach ner weiteren Runde Surfen fahren wir weiter nach Norden bis nach Noosa. Dort checken wir in ein sehr cooles Hostel ein. Im "Koala" wohnen ein ganzer Haufen junger Leute aus allen Ecken der Erde. In unserem Zimmer sind unter anderem 4 Israelis mit denen wir einfach nur lachen und scheisse labern. Wir geniessen die Stimmung. Musik, Sterne, Pool, Party. Am naechsten Tag entscheiden wir uns einen 4 WD zu leihen, um den Cooloola NP zu erkunden. Wir bekommen das Auto schon einen halben Tag frueher und fahren in einen anderen NP, wo wir riesige Lizzards und einige Kaengurus sehen. Fuer den Cooloola NP muessen wir uns um 8 Uhr auf den Weg machen, da wir den Strand entlang fahren und auf die Gezeiten achten muessen. Ein riesiger Strand erstreckt sich vor uns 40 km weit. Wir geniessen die Sonne, das Meer und das hochspritzende Wasser, besichtigen den Red Canyon und fahren an das Lighthouse am noerdlichsten Ende des Strandes. Von dort bietet sich uns ein atemberaubender Ausblick auf das Meer und den Cooloola NP. Wir machen uns auf den Rueckweg vobei am Rainbow Beach, durch Regenwaldgebiete und durchqueren einen Fluss ( ca. 60 CM tief), obwohls eigentlich ne Bruecke gegeben haette. Den letzten Tag unsere Reise verbringen wir im Noosa NP an einem der Straende. Wir surfen den ganzen Nachmittag und fahren dann zurueck nach Chambers Flat.

ROCK ON !

Bilder Online


P1000384
Originally uploaded by salo_schulz
Ich hab mich endlich aufgerafft und ein paar Biler auf Flickr geladen. Einfach auf das Bild klicken ...

Woodford- Festival

Vom 26.12. bis zum 02.01. bin ich zusammen mit meinen Frisbeeleuten zum Woodstock aehhh Woodford Festival gefahren. Einfach nur geil ! Das Festival war wie sone kleine Welt fuer sich. 100 000 Besucher in 6 Tagen. Ein paar hundert Artists und 2000 Volunteers zu denen ich auch gehoert habe. Ich hab also jeden Tag ein paar Stunden "gearbeitet" und musste deshalb keinen Eintritt bezahlen. Das Festivalgelaende war praktisch ein riesiges Hippidorf mit Staenden, grossen Zelten und nem Amphietheater. Zu sehen gabs coole Bands (Tijuana Cartel, Melodics, Jackson Jackson, The Herd), Artisten (einer hat zwei Neonroehren geschluckt) Workshops (von Kartentricks bis Slacklinen) Umzuege und jede Maenge Hippies. Das ganze Fetival hatte son bestimmten Hipe, sone Ruhe und Friedlichkeit. War ziemlich beeindruckend. (keine vollgepissten Zaeune und Muellberge und Schnapsleichen, wie mans normalerweise von Festivals kennt). Und es waren alle Altersgruppen vertreten von Babys bis Omas. War auch echt lustig mit den Leuten rumzuhaengen und neue Leute kennen zu lernen (bin mit nem Hollaender an einem Tag zum surfen gefahren und als wir endlich am Strand waren waren natuerlich alle Surfshops geschlossen).
Sylvester war auch echt total anders wie sonst. An dem Tag hatte es 45 Grad mit 80 prozent Luftfeuchtigkeit. Da macht man vor allem eins: man schwitzt (man kann nichtmal auspennen, weil mans hoechstens bis 7 ne im Zelt aushaelt). Am Abend also ein paar bands angehoert. Dann gabs three minutes of silence: 10 000 Menschen im Amphiteater einfach still (bis auf Daniel, der etwas zun viel getrunken hatte und schnarchend auf dem Boden lag). War ne unglaubliche Stimmung. Dann wieder Party bis zum ersten Schimmer am Horizont. Tausende Leute machen sich auf den Weg zu den nahen Huegel, um den Sonnenaufgang zu erwarten. Alles ruhig. Man merkt garnicht, dass so viele Menschen da sind. Dann Jubel, als der erste Sonnenstrahl auf das Land trifft und das neue Jahr beginnt.

Weihnachten


Weihnachten hier ist ein Fest voller Kitsch und Glamour. Tausende Lichterketten, aufblasbare Nicolaeuse und Schneemaenner. Ein reines Konsumfest. Ich hab den heiligen Abend zusammen mit ein paar Dudes bei nem Maedel (Steffi) vom Frisbee verbracht. Am ersten Weihnachtsfeiertag kam dann Besuch zu den Wrights und wir haben uns vollgefressen und im Pool getobt, die Geschenke ausgepackt und Spiele gespielt. Ein ganz anderes Weihnachten, ohne Singen und echtem Christbaum. Aber irgendwie auch cool.